Ausbildung

γνῶθι σεαυτόν – Erkenne dich selbst! ist der vielzitierte Sinnspruch des Apollon Tempel in Delphi. Doch ohne die zweite Inschrift μηδὲν ἄγαν – Nichts im Übermaß! fehlt ein wesentlicher Teil. Denn das eigene Selbst ist nicht das Zentrum des Universums. Die Inschriften sollen – wie Platon erklärt – das eigene Selbst im Verhältnis zu einem Gott deutlich machen. Der Gott Apollon, personifiziert die Sonne, den lichten Tag, und findet sich auch in Lehren Liechtenauers und Talhoffers als höchste Position des Schwertarms wieder. Maßhaftigkeit im Lichte dieser Bedeutung ist einleuchtend.

Sich selbst und die Welt zu erkennen, wie sie wirklich und wahrhaft ist, stellt die wesentliche Notwendigkeit der Kampfkunst dar. In der Fechtfabrik verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz für Geist und Körper. Dies ohne Schnörkel oder Mystik. Wir bereiten Geist und Körper für die Kampfkunst vor, wobei wir eingefahrene Denk- und Bewegungsmuster aufbrechen. Das Ziel ist es, jedem Schüler die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu erkennen, sich selbst und die Welt anzunehmen, wie sie wirklich sind.

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